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Shorttrail beim KUT2019 (Mo, 10 Jun 2019)
Am 08.06.19 fanden dieses Jahr die deutschen Meisterschaften im Ultratrail statt. Das ganze geschah im Zuge des Keufelskopf Ultra Trail in Reichweiler, Pfalz. Im Zuge des Utratrails werden auch immer zwei Unterdistanzen angeboten, 44km und 24km. Da ich mich spontan dazu entschlossen habe und weiß wie anspruchsvoll die Strecke ist, habe ich mich für den Shorttrail mit 24km und 1000hm entschieden.   Start war um 9:00 Uhr morgens, zwei Stunden nach den Ultratrail – und Marathonläufern. Ich hatte mir grob ein Zeit zwischen 3h und 3h:12min als Ziel gesetzt, was einer Pace zwischen 7:30 – 8min/km entspricht. Ich bin flott aber dennoch bedacht gestartet da ich mittlerweile schon weiß wie hart die letzten 10 km sind und das ich da noch kraft haben sollte.  Ich war Überrascht über/unter wie viele umgestürzten Bäumen wir mussten, hatte ich aus dem letzten Jahr gar nicht mehr so in Erinnerung. Da war ich doch froh dass ich nicht der größte bin weil selbst ich mich Teilweise weit bücken musste. Die Strecke hatte sich zum letzten Jahr etwas geändert und ich hatte das Gefühl das die neue Strecke etwas schneller ist. Leider fehlten, dieses Jahr, die Seilpassagen im Steinbruch, welche immer ein Highlight für mich waren. Durch die leichte Streckenänderung durften aber dieses Jahr auch die Marathon – und Shorttrailer am berühmten Stuhl mit den Bierkästen vorbei.   Die letzten 10km waren aber wieder hammerhart. Mit steilen bergauf und gefühlt noch steileren bergab Passagen und dem seit dem letzten Jahr hinzugefügten Jubiläumstrail. Bei dem hab ich mich dieses Jahr nur gewundert wie ich dem im letzten Jahr geschafft habe. Das Teilstück ist selbst wenn man nur ca. 20 km in den Beinen hat mörderisch, wie ich das mit 80km in den Beinen gemacht habe, keine Ahnung! Das nennt man wohl PTSD. Am Ende bin ich dann nach 3h:07min:(irgendwas)s ins Ziel gelaufen. Alles ohne größere Ereignisse.     Daraus schließe ich das mein Pacing gestimmt hat und meine neue (Ernährungsstrategie) bis jetzt auch funktioniert. Nach meinem vorzeitigen Ende beim Maitrail (Magenkrämpfe) lag darauf mein Hauptaugenmerk. Ich hab den Lauf auch ganz gut weggesteckt so dass ich direkt weiter trainieren kann, denn im August steht ja der Allgäu Panorama Marathon an.     Zum Schluss noch ein Lob an die Orga, die wie immer Top Arbeit geleistet hat. Ich denk man kann sich nicht vorstellen was es für eine Arbeit sein muss, so eine Strecke genehmigt zu bekommen, vorzubereiten und zu markieren.  
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Bärenfelslauf Maitrail (Mon, 06 May 2019)
Am 1.Mai bin ich beim Bärenfelslauf Maitrail auf der Ultradistanz gestartet. Es waren 53km Ausgeschrieben die in 5 Runden (10,6 km pro Runde) zu bewältigen waren. Meine Freundin war für eine Runde gemeldet und da ich sie da reingequatscht habe, habe ich ihr versprochen dass wir die erste Runde gemeinsam laufen.   Um 10:00Uhr war der Start. Bei perfektem Wetter ging es auch schon sehr früh auf die ersten Singeltrails. Bis ca. Kilometer 4 ging wellig über Pfade und Forstwege gut voran. Dann kam der Anstieg zum Namensgebenden Bärenfels und der hatte es in sich. Ein langer und steiler Anstieg. Oben wartete die VP mit allem was das Läuferherz begehrt. Danach ging es auf einen sehr steilen Downhill um dann eine harte wende zu machen und wieder eine steile Rampe hoch zu müssen. Diese war nicht sehr lang, aber dennoch heftig.   Ab dann ging es fast ausschließlich bergab bis ins Ziel (für meine Freundin). Für mich war das Ziel der Wendepunkt zur 2. Runde.   Auf der Ersten Runde haben wir viel Zeit verloren, da ich die Strecke unterschätzt und die Form meiner Freundin überschätzt habe. Die verlorene Zeit wollte ich dann in der 2. Runde gutmachen und gebe alles bis ich auf den Vorletzten der Ultrastrecke Aufgelaufen bin. Ab dann wollte ich dann wieder gemütlicher laufen. Das Problem war das ich trotz einer 15min schnelleren 2. Runde trotzdem nicht den Anschluss fand. Also weiter Vollgas!   Diese Taktik hat sich auf der 3. Runde böse gerecht. Erst bin ich gestürzt (zum Glück nicht schlimm), dann folgte ein Starker Leistungseinbruch an der Anstieg zum Bärenfels. Als ich dann endlich an der Stelle war an der es überwiegend Bergab ging bekam ich Magenkrämpfe und konnte nicht weiter als 50m am Stück Laufen. Nach dem ich Kilometer 7-10 auf der 3. Runde fast nur noch gehen konnte habe ich beschlossen an der VP im Start/Ziel Bereich erst mal zu Pausieren. In der Hoffnung das mein Magen wieder besser wird. Es hat leider zu lange gedauert und die  letzten 2 Runden zu wandern hatte ich auch keine Lust.   Mein erstes DNF! Und das bei meinem 2. Ultra. Keine gute Statistik. Das sollte ich in der Zukunft verbessern ;D.   Die Strecke war abwechslungsreich und hat Spaß gemacht. Sie war aber auch härter als gedacht. Die Verpflegung war TOP! Irgendwann komm ich zurück zu Finish, hoffentlich schon nächstes Jahr.  
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